###

Exponate

 

Folgen Sie uns auf einem Rundgang durch das Berliner Musikinstrumenten-Museum!

Highlights
Sammelschwerpunkte
Kuriositäten


Highlights



In einer kleinen virtuellen Ausstellung möchten wir Ihnen einige der schönsten und wertvollsten Objekte aus unserer gut 3300 Instrumente umfassenden Sammlung präsentieren.

  Mighty Wurlitzer-Theaterorgel
Donnergrollen und Vogelzwitschern, Sirenengeheul und Glockengeläut - die Klangpalette einer der mächtigsten Theater- und Kinoorgeln Europas lässt sich hören.

  Naumburger Blasinstrumente
Eine weltweit einzigartige Kollektion seltener Blasinstrumente des Frühbarock aus der Naumburger Stadtkirche St. Wenzel.

  "Bach-Cembalo"
Ein Instrument mit Modellcharakter: Spielte Johann Sebastian Bach höchstpersönlich auf diesem Cembalo?

  Flöten aus dem Besitz Friedrichs II.
Wahrhaft königliche Instrumente: Der Musikenthusiast Friedrich II. von Preußen liebte seine Querflöten über alles.

  Reisecembalo
Zum Zusammenklappen und Mitnehmen - eine Rarität am preußischen Hof.

  Glasharmonika
Benjamin Franklin, der große Physiker und Politiker, hat nicht nur den Blitzableiter, sondern auch die Glasharmonika erfunden.

  "Weber-Flügel"
An diesem Hammerflügel aus der Wiener Werkstatt Joseph Brodmanns hat Carl Maria von Weber seinen "Freischütz" komponiert.

  Gray-Orgel
Für Liebhaber historischer Orgeln: ein englisches Meisterinstrument des frühen 19. Jahrhunderts.


Sammelschwerpunkte


Sammelgebiet des Museums sind Musikinstrumente der europäischen Kunstmusik vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Wir stellen Ihnen einige der Schwerpunkte dieser repräsentativen Sammlung vor!

  Cembali der flämischen Instrumentenbauerfamilie Ruckers
Mit ihrem kraftvollen und flexiblen Ton und ihren reichhaltigen Bemalungen sind die Ruckers-Cembali aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine besondere Attraktion sowohl für das Ohr als auch das Auge.

  Kielklaviere und Clavichorde
Cembalo und Clavichord waren - bei grundsätzlich unterschiedlicher Klangerzeugung - vom 16. bis ins 18. Jahrhundert die Hauptformen des besaiteten Tasteninstruments vor der Erfindung des Hammerklaviers.

  Blasinstrumente des Barock
Oboe statt Pommer - im ausgehenden 17. Jahrhundert setzte sich bei den Holzblasinstrumenten ein Klangideal durch, das bis heute wirksam ist.

  Italienische Meistergeigen
Die klangvollsten Namen des Geigenbaus kommen aus Cremona: Amati, Guarneri - und nicht zuletzt Antonio Stradivari.

  Meistergeigen aus dem nordalpinen Raum
Nicht immer galten die Instrumente Stradivaris als das Nonplusultra: Bis um 1800 erfreuten sich einige Geigen aus dem nordalpinen Raum einer noch größeren Beliebtheit.

  Instrumente der Wiener Klassik
In der Zeit Haydns und Mozarts gelang Instrumenten wie Hammerflügel und Klarinette der endgültige Durchbruch, was nicht ohne Einfluss auf die Musik der Wiener Klassik blieb.

  Berliner Instrumentenbau
Bechstein-Klaviere und -Flügel, Möckel-Geigen, Moritz-Blechblasinstrumente - Berlin kann im Musikinstrumentenbau auf eine reiche und vielfältige Tradition zurückblicken.

  Renaissance des Cembalobaus
Während das breite Publikum bei der Weltausstellung 1889 den Eiffelturm bewunderte, nahm die musikalische Fachwelt erstaunt drei Cembalo-Neukonstruktionen aus Pariser Werkstätten zur Kenntnis.

  Von der Spieldose zum Orchestrion
Mit ihren Stiften und Löchern als Informationsspeicher sind sie die wahren Vorläufer des digitalen Zeitalters: die automatischen Musikinstrumente.

  Elektronische Musikinstrumente
Instrumente wie Hammondorgel oder Trautonium verbindet man sofort mit Film- und Jazzmusik. Elektronische Musikinstrumente beherrschen die Unterhaltungsmusik und sind heute feste Bestandteile unseres Lebens.


Kuriositäten


Die Geschichte des Musikinstrumentenbaus hat immer wieder auch Seltenes und Seltsames hervorgebracht. Besuchen Sie unser virtuelles Kuriositätenkabinett!

  Wurstfagott und Büchsentrompete
Wohin mit den oft so langen Rohren der Blasinstrumente? Ab ins Kästchen! war eine im 17. Jahrhundert durchaus gängige Lösung.

  Nähtischklavier und Spazierstockinstrumente
Der Spazierstock wird zur Geige; der Nähtisch zum Klavier: Musikinstrumente als Symbolträger des Lebens und Wohnens in der Biedermeierzeit.

  Äolsharfe
"Es schwebet nun in unbestimmten Tönen / Mein lispelnd Lied, der Äolsharfe gleich." Goethe hatte, als er diese Zeilen schrieb, keinen Fantasieklang im Ohr, sondern ein konkretes Instrument.

  Arpeggione
Ein Instrumentenbau-Experiment, das wohl bald vergessen worden wäre, hätte nicht Franz Schubert eine Sonate für Arpeggione komponiert.